Birthday girl.

Hi ihr Lieben!

Der gestrige Tag begann zu sechst im Wohnwagen, weil es für Babett und Sophia – trotz aller Schichten – zu kalt geworden ist. Das war schön! Ein Ständchen, Blümchen, Schokolade, Kuchen und ein mega tolles Geburtstagsfrühstück am Morgen. 🫶🏻 DANKE an Babett, aber ganz besonders an Daniel! ❤️

Am Vormittag spielten die Kinder ganz entspannt am Bach oder auf dem Spielplatz, sodass wir Erwachsenen Zeit zum Quatschen und Hangman-Spielen hatten. Das To-Go-Spiel habe ich nämlich von Babett bekommen.

Gegen 14 Uhr haben wir ein paar Kleinigkeiten zusammen gepackt und sind an den nahe gelegenen See gewandert. Ähm … 5 Minuten lang. Dann waren wir schon da. See mit Fischen und Kaulquappen bestaunen und Fossilien in Schiefer suchen, auf einer Wiese ein kleines Picknick aufbauen, Wiesenblumen und Bäume anschauen, auf den Hocksitz klettern. Und das bei wunderschönem Wetter! So sonnig! Im Harz mit einem angenehmen Lüftchen.

Um 17 Uhr mussten Babett und Sophia leider schon abreisen. Daniel, Hannah, Holly und ich ließen uns später am Abend ein großartiges Geburtstagsessen im „Ratskeller“ in Clausthal-Zellerfeld schmecken. Danke von Herzen für all eure Anrufe und Nachrichten – egal, auf welchem Weg!

Nachdem Daniel und ich nochmal zu zweit am tollen Lagerfeuer saßen und in der letzten Wohnwagen-Nacht richtig gut schlafen konnten, fuhren wir heute gegen 12:30Uhr zurück nach Dessau. Es hat alles gut geklappt. Wir sind wohlbehalten zu Hause angekommen. Auspacken, Einsortieren, Waschen, Wohnwagen putzen.

Unsere Reise ist damit zu Ende. Es war wunderbar. Die Berge und den Bodensee zu sehen = grandios. Wir haben klasse Stellplätze erwischt, irgendwie immer Glück gehabt und noch einen Platz in guter Lage abgestaubt. Es gab unglaubliche Begegnungen mit anderen Menschen und nun eine Hannah, die eigentlich im Wohnwagen wohnen bleiben will. 🤣

Viele von euch haben meinen Blog verfolgt und sind sozusagen mit uns in den Süden Deutschlands gereist. Die Seiten und Fotos wurden insgesamt 8071 Mal aufgerufen und 583 Mal besucht. DANKE, Co-Traveler!Alles Gute euch! Bis zum nächsten Mal! ❤️

Von warmen Eiern und heißen Kartoffeln 😅

Als wir heute aufgewacht sind und den Platz, an dem wir gestern gelandet waren das erste Mal im Hellen gesehen haben, waren wir positiv überrascht. Eine alte Mühle, die erneuert worden ist. Mit zukünftig möglichen Ferienwohnungen und Tagungsräumen. Samt Baumhaus, Gewölbe, versteckten Wiesen zum Sammeln von Kräutern hinterm Haus, Hühnern, drei frisch gelegten warmen Eiern mit Salz, einem laufenden Mühlrad, einem kleinen Teich vor der Haustür, Froschgequake und einem Fitnessbereich direkt am Wasser mit Trampolin. Wirklich schön!
Im 12Uhr saßen wir im Auto. Nach 5h Fahrt waren wir dann endlich im Harz angekommen. Das beinhaltete zwei Breifütterungen für Holly hinten auf der Rückband. Gar nicht so leicht, wenn die kleine Maus nun in der Lage ist, ihren Fuß in den Mund voller Brei zu stecken. 😇
Auf dem Waldcampingplatz Polsterthal kamen wir gegen 17:30Uhr an. Mannometer, diese Autobahn: schrecklich für alle Wohnwagen- und LKW-Fahrer. 8% Steigung nach unten = Bremsklötze glühen. 9% Streigung nach oben = Motor glüht. 😉 Aber irgendwann waren wir am Ziel.
Meine Freundin Babett mit ihrer Tochter Sophia hatten sich nur ein paar Stunden vorher dazu entschieden, doch schon heute und nicht erst morgen zu kommen. Die beiden waren sogar schon vorher hier auf dem Campingplatz eingetroffen. So schön!!!!
Hannah und Sophia spielten richtig klasse am Bach, auf dem Spielplatz und bei den Kaninchen. Holly war so müde, dass sie schon 19Uhr ins Bettchen fiel. Nach Kartoffeln mit Quark gab es für alle Marshmellows über dem Lagerfeuer. Dürfen wir direkt auf der Grünfläche neben dem Wohnwagen entzünden. Die Kinder waren bis 22Uhr fleißig dabei. Wir saßen bis gerade eben. So mega!!!! Ein tolles Camper-Leben: Lagerfeuer und keine Wolken, die das Milliarden-Sterne-Hotel trüben können.

Kuller schnell, kleine Kugel!

Gegen 12Uhr starteten wir vom schönen Übernachtungsstellplatz zur Murmelbahn in Bösingen. Da die paar Murmel-Strecken auf wenigen Quadratmetern aber nicht mit dem übereinstimmten, was wir uns vorgestellt hatten, suchten wir eine neue.

Irgendwann nach 15Uhr waren wir in Kernen im Remstal. Wir wollten nämlich zur Herzoglichen Murmelbahn Stetten. Was wir nicht wussten, war, dass wir erst einmal steile Weinberghänge hinaufmussten. In praller Sonne. Hannah hatte leider keinen lauffreudigen Tag, weshalb Daniel und ich oft durchatmen durften. 😇 Für alle Weintrinker unter euch wäre dieser Ort perfekt gewesen, denn zwischen den Reben fand ein Weinfest statt. Viele Menschen! Lässt sich aber nicht verdenken – bei diesem königlichen Wetter!

Angekommen – an der ersten Murmelstation von 25, die durch den Wald leiten. Thema: Weinherstellung. Für Kinder heruntergebrochen. Toll gemacht. Toll gelegen. Wunderschön! Nachdem unsere Kugeln schnell entlanggekullert und gehopst sind, balanciert, geschnipst und geschossen worden, ging es denselben Weg zurück zum Auto. Gar nicht so einfach für unsere kleine, große 4-Jährige!

Nun sind wir kurz vor dem Übernachtungsplatz, den wir erstmalig über alpacacamping.de gebucht haben. Mal sehen, wie es wird.

Beide Kinder schlafen in ihren Sitzen! Und wir freuen uns auch schon darauf, uns hinzulegen und nichts mehr zu tun zu haben.

P.S. Heute war unser Zeitmanagement nicht so das Wahre. Sind nun tatsächlich um 21:50Uhr auf einem Hinterhof im Grünen – aber sehr stark in der Pampa. Sogar mit Strom, um unsere nun ausgeschlafenen Kinder beim Kickern zuzusehen. 🤣😇

Der Berg am Bodensee!

Oh, schade! Heute mussten wir dem schönen, gemütlichen Campingplatz am Bodensee Adé sagen. Aber Verena und Familie wollen wir bald wiedersehen!

Auf dem Plan stand heute: Tagesstellplatz für den Wohnwagen finden und dann rauf auf den Pfänder – dem Berg am Bodensee auf österreichischer Seite in Bregenz. Ähm … naja … Punkt 1 war schwerer zu erledigen als gedacht. Nach zwei Stunden haben wir endlich einen in Lindau gefunden. Zur Talstation der Pfänder-Bahn waren es dann nur noch 12 Minuten. So viele Touristen! Haben wir aber schon erwartet (Ferien, langes Wochenende, perfektes Wetter).

Also rauf mit der Seilbahn auf 1062m. Oben angekommen, war die Aussicht perfekt. Auf der einen Seite eine große Gebirgswand und schneebedeckte Gipfel, auf der anderen Seite die Hälfte des Bodensees! Dazu ein Spielplatz und ein Wildtiergehege. Eine kleine Wanderung zu einer Waldrutsche und auf dem Rückweg an den Murmeltieren vorbei.

Auch wenn wir satt vom kleinen Picknick waren, musste ein Eis und für mich ein Apfelstrudel sein. Bei der Aussicht! GENIAL! Die Sonne war allerdings ganz schön krass. Unsere gute Laune wurde leider von Hollys Epilepsie getrübt. Soll das dritte Medikament doch anschlagen, kommt jetzt das anhaltende Verdrehen der Augen nach oben dazu, wenn Holly in die Sonne schaut. Ich denke, es sind sogenannte Absencen. Aber was Holly seit einigen Tagen toll macht, ist ihre eigenen Füße in die Hand nehmen und die Socken  ausziehen!

Runter vom Berg, Anhänger holen, 1,5h fahren und schon sind wir bei unserem Nachtparkplatz auf dem Natur-Campingplatz in Dürrheim am Sunthauser See. Gefällt uns gut! Der Spielplatz ist riesig. Sogar mit durchfleißendem Bach zum Matschen. Wir stehen genau am See. Das finden wir klasse. 😍

Gaaanz entspannt!

Eigentlich wollten wir heute etwas unternehmen, aber dann haben wir uns heute Morgen dagegen entschieden. Um noch einen Tag wie gestern zu haben. Einfach hier – einfach entspannt. Nur am Wohnwagen und am Wasser.

Also verbrachten wir die Zeit mit Kett-Car-Fahren auf dem Campingplatz, mit Putzen und Aufräumen. Und ab 14Uhr am kleinen Strand. Schon wieder so wenige Leutchen, die sich ins kalte Wasser trauen. Können wir nicht verstehen! Es ist so herrlich, wenn das kühle Nass die Haut prickeln lässt.

Da in diesem Bundesland heute die Ferien begonnen haben, erwachte der Platz zum Leben. So viele Kinder. Hannah mischte sich unter sie, ich gab Holly währenddessen den Abendbrei und Daniel fuhr einkaufen. Wir brachten Verena, die mit Markus und Carlotta ganz in der Nähe unseres Wohnwagens mit ihrem Kastenwagen stehen, Naturjoghurt für ihre kleine Tochter mit. So kamen wir ins Gespräch. So mega, wenn es gleich passt. Und wenn dann beim gestrigen Sprachlos-Thema bei uns beiden spontan die Tränen in die Augen steigen, ist das wunderschön verbindend! Hoffentlich sehen wir uns bald wieder! Auch wenn die drei in Münster wohnen.

Und wisst ihr, was ich jetzt mache? Ich kuschel mich unter die Lichterkette im Wohnwagen und lese mein Buch weiter. Wenn ich hochschaue, sehe ich direkt den Bodensee durch die Tür und die zauberhaften Lichter am gegenüberliegenden Ufer!

Entspannt, überrascht, gesegnet.

Ach, heute war absichtlich ein Faulenzer-Tag eingeplant. Lange schlafen, noch später frühstücken, Vormittagsschläfchen einschieben, Mittag erst gegen 14Uhr. Aber was zwischendurch auf jeden Fall sein musste, war der Ausflug mit den Kett-Cars, die man sich hier auf dem Campingplatz kostenlos ausleihen kann. Daniel war im 7. Himmel, Hannah auch ganz angetan, ich habe damit gleich den riesigen Geschirrkorb zum Abwaschraum gefahren und Holly hatte später auch noch Platz auf dem Anhänger – samt Sonnenschirm.

Während Daniel und Holly einen später Mittagsschlaf machten, waren Hannah und ich auf dem Steg am See. Das war schön.

Um 17:30Uhr saßen wir im Campingplatz eigenen Restaurant und bestellten Maultaschen, Flammkuchen, Käsespätzle und für Hannah Pommes und Salat. Plus Getränke. Bis das Essen kam, war Daniel mit Hannah auf dem Spielplatz und ich spielte mit Holly am Tisch. Als wir fast mit dem Essen fertig waren, geschah etwas, das uns sprachlos machte: Die Kellnerin kam zu uns und sagte, das Paar am Tisch hinter uns, das gerade gegangen war, habe unsere Rechnung komplett übernommen. Weil sie es so rührend und wunderschön gefunden hätten, wie wir mit unseren Kindern umgingen. Daniel kamen die Tränen in die Augen und mir liefen sie schon lange mit Schluchzern über das Gesicht. Krass, krass. Wir waren dankbar und sprachlos und gerührt. Vor allem nach den letzten Monaten. Auch wenn die Kellnerin uns eigentlich nicht verraten sollte, wären wir doch froh, dass sie es getan hatte. Denn so konnten wir Herr und Frau Salomon auf dem Campingplatz suchen und uns persönlich bedanken. So krass!!!!

Gepackt hatten wir da schon für einen Spaziergang zum Kloster von Birnau-Maurach, um den Sonnenuntergang zu bestaunen. Auf dem Rückweg stiftete uns Hannah an, eine Heuschlacht zu machen und Heuperücken aufzusetzen. 😁🤣 Holly war super drauf und lachte viel. Es war ein toller Tag!

Plantschen!

Wer kennt auch dieses wunderbare Gefühl, in der Nacht aufzuwachen, den Regen an die Scheibe trommeln zu hören, glücklich zu lächeln und sich dann wieder in das weiche und warme Bett zu kuscheln?
So war es heute.

Zusätzlich zu Schwierigkeiten, uns in verschiedenen Dingen zu entscheiden.
Letztendlich entschieden wir uns, doch den schönen Platz am Bodensee zu räumen. Hätten sonst genau in die Mitte aller Reihen auf dem Campingplatz gemusst. Wollten wir nicht. Also fuhren wir zu einem neuen Campingplatz nur ca. 45 Minuten entfernt und zudem in der Nähe der Bodensee-Therme Überlingen. Wir hatten mal wieder Glück: freie Plätze vorhanden und dann wieder in Wassernähe und am Rand!
Wohnwagen abstellen, Badesachen packen, LOS!

Holly schaffte die erste Runde im Wasser, bevor der Hunger kam und dann die riesengroße Müdigkeit.
Hannah war – bis auf ein paar Knabberpausen – ständig auf Achse. Im Außenbecken, im Strudel, im Blubberbecken, im Kinderbecken. Für uns Eltern gab es auch noch eine Reifenrutsche. Ach ja, nachdem Hannah heute Morgen gehört hatte, dass wir in eine Therme fahren, setzte sie sich in ihr Kinderzimmer und bastelte etwas für die Leute an der Kasse der Therme. Das war ihr wirklich wichtig. Ihr Gebasteltes überreichte sie stolz und bekam dafür als Dankeschön ein Gutschein für einen Slush. Eine glückliche Hannah war so garantiert! 🥰

Kurz bevor wir gehen mussten, wachte Holly wieder auf. Krass, wie viel Energie das Baden und der Wechsel zwischen Kühl und Warm kostet. Ich bin so stolz auf die kleine Maus mit ihrem kaputten Herzen, die sich so gut schlägt und nur ganz selten eine blaue Zunge oder blaue Lippen bekommt.

Während des späten Abendbrotkochens bestaunten wir einen Regenbogen – es trippelte nämlich schon wieder – und den unglaublichen Sonnenuntergang genau gegenüber! Ein Vorteil des neuen Campingplatzes: Wir können den Sonnenuntergang besser sehen! 🌅

In all ihren Farben!

Frühstück im Freien. Das ist toll! Alle fühlen sich wohl. Hannah ist zufrieden, Holly kickert.
Um 12Uhr fahren wir los zur Blumeninsel Mainau. Das letzte Stück nehmen wir die Fähre.
Wirklich weit kommt man auf der Insel mit Kindern aber erst einmal nicht. Denn der Spielebereich ist so toll, dass man dort einfach Stunden verbringen muss: Wasserspielplatz mit Flößen, Sinne-Turm, Klang- und Farbraum, Murmelbahn, Miniatureisenbahn, Bauernhof. Mit Schatzsuche für die Kinder! Wirklich toll!

Donnergrollen und dunkle Wolken. Zuerst hält das Wetter gut, aber dann bricht es doch durch. Schnell alles umbauen. Glücklicherweise haben wir am Eingang einen Bollerwagen mitgenommen. So bekommen wir alle Kinder und alle Sachen unter und bleiben halbwegs trocken. Wenn dann in diesem Moment nicht Holly ihren Vesperbrei wollen und Hannah über Kälte klagen würde. 😅😂🤣 Haben wir alles in Ruhe geregelt und schon war die große Husche vorbei.

Wir waren schon mindestens zwei Stunden auf der Insel, dennoch startete die Blumentour erst dann so richtig. Riesige Blumenbeete, Rosengärten, ein Palmenhaus, ein Schmetterlingshaus, mit Blumen bepflanze Figuren, ein Apothekergarten, ein Bauerngarten. Plus Vieles, Vieles mehr!!!!
Daniel und ich waren unabgesprochen SUPER vorbereitet, sodass unsere Handyakkus auf der Hälfte des Weges den Geist aufgaben. Milliarden Blumen und Situationen, die wir nicht festhalten konnten. Vielleicht aber auch absichtlich von oben so gelenkt, sodass wir ohne Handys genießen konnten.
19 Uhr verließen wir die Insel. Mit dem Gefühl, dass man eigentlich mehrmals im Jahr kommen müsste, um wirklich alles zu sehen, alle Wege zu gehen, alles richtig wirken zu lassen.
Dennoch war es sehr schön! Ein super Ausflug! Gerne wieder – wäre der Bodensee nur nicht so weit von Dessau entfernt!

P.S. Für alle, die lachen wollen: Kurz vor dem Ausgang verstauten wir alles wieder in unseren Rucksäcken. Und wisst ihr, was Daniel fand? Eine volle Powerbank und Ladekabel! 🤫😇🙃 Oh Mann!

Eiskalt, glasklar – Bodensee!

Die Zeit bis 14Uhr verging schnell. Frühstücken, Aufräumen, Einkaufen.
Einige Dinge zusammenpacken und ab an den Kiesstrand des Bodensees. Wirklich schön – das Wetter, die Berge im Hintergrund, das glasklare Wasser!!!
Viele waren nicht im Wasser. Vielleicht ein oder zwei Leutchen. Bis wir kamen, den Kälte-Schock überwanden, wieder atmen konnten und das Schwimmen bei 15,4 °C Wassertemperatur genossen. Hannah war wie eine Verrückte. Mein Badeanzug war noch nicht mal trocken und schon ging es wieder los. 😇🤣
Holly konnte nicht einschlafen – es gab zu viel zu sehen. Dann aber endlich gegen 17:30Uhr hatte sie keine Chance mehr gegen ihre Augenlider!!!! 😯🤭
Mit der schlafenden Holly im Kinderwagen liefen wir zu den Trampolinen, dem Waldspielplatz, dem Streichelgehege, dem Indoorspielplatz, den Schaukeln. Alles zentral auf unserem Campingplatz am Bodensee. Ein Paradies für Hannah. Und Zoe, mit der sie durch dir Kante tobte.
Als hätte sie es gerochen, wurde Holly zum Schaukeln wach. Wir waren so stolz, wie toll sie sich mit beiden Händen festgehalten hat!
Zum Abendessen kredenzte uns Daniel Burger. Lecker!

Da ging die Pumpe! 😅🤭

Um 10:30 Uhr verließen wir den Campingplatz mit dem wunderschönen Ausblick.
Eine Stunde später entschieden wir uns, eine Nebenroute nach Golm zu nehmen, um nicht noch länger im Stau zu stehen.
Schwerer Fehler: Es war der Arlberg-Pass. Genau das, was wir dem Motor nicht antun wollten. Aber dann war es schon zu spät. Im ersten und zweiten Gang ging es gerade so. Leider hielt die Stauschlange auf einer Schräge. Richtig mies. Ich habe alle Autos dahinter auf Abstand gebracht. Beim dritten Versuch rollte unseres endlich nach vorne statt einfach nur – mit voller Motorleistung – nach hinten. Zwei nette Männer aus der Schweiz machten neben mir die Tür auf und fuhren mich zurück zu unserem Gefährt weiter vorne. Daniel und mir stand der Schweiß auf der Stirn. Unsere Pumpe ging. Aber dann waren wir oben angekommen und konnten aufatmen. Zwischen Felsen, die dick bedeckt mit Schnee waren. Oder auch nicht, denn irgendwann rochen wir den Gummi der Bremsen. Irgendwie haben wir es dann doch nach unten ins Arltal geschafft. Irgendwie.

Um 15:30 Uhr waren wir am Golm-Berg in Montafon (Österreich). Mit der Gondel fuhren wir nach oben. Der Rückweg war ein Mix aus Wandern und Rutschen! So mega! Sieben Stück zwischen 35 und 62 Metern. Ganz verschieden geformt.
Die Hannah, die auf manchen Wanderrouten nach 5 Minuten keine Kraft mehr hat!!!!, lief heute zügig von Station zu Station. Und sogar steile Passagen nochmal und nochmal, um erneut zu rutschen. Der Ausblick war genial! Seht ihr auf den Bildern. Durchgeschwitzt und kaputt kamen wir gegen 18Uhr wieder beim Auto an. Anhänger abholen, den wir wohlweißlich 15 Minuten entfernt auf einem Supermarkt-Parkplatz abgestellt hatten.
Und dann noch eine Autostunde zum Bodensee. Gegen 20Uhr kamen wir dort an und ergatterten den Platz A66! Genau am See selbst. Bestaunen wir morgen. Heute hieß es nur noch Abendessen, Kinder ins Bett bringen, Duschen, Schlafen.

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